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Sonntag, 21. Juni 2015

Juni 2015 - Baguio, Sagada, Banaue, Angeles/Clark

Eine Nacht am Flughafen, Hängende Särge und die Banauerepublik

Die Flughäfen in den Philippinien sind nicht unbedingt das, was man mit Prädikat "sehr gut" betiteln würde. Dennoch sind wir über den morgens um 2h geöffneten Mc Donalds am Flughafen Manila sehr froh. Hier warten noch einige harte Stunden Schlaf auf uns, bevor wir zum Busterminal Pasay aufbrechen. Von dort geht der Bus gen Norden nach Baguio. Die Schlafnacht verbringen wir im schlechtesten Hotelzimmer (Diamond Inn) unserer Tour de Phil, aber weil wir vorher nicht so wirklich ruhen konnten spielt dies vorab keine Rolle.
Merklich verschlechtert sich das Wetter je weiter wir in den Norden vorstossen. Gerade noch Sonne im Gesicht, weht ein anderer Wind und dass bekommen wir mit Regen / Gewittern zu spüren.
Nächster Halt auf Verlangen, Sagada.



Hier gibt es einiges zu entdecken. So finden sich unserer Trekkingschuhe erneut im Einsatz. Dank ihnen bezwingen wir den Undegroundriver, ein verwinkeltes und riesiges Höhlensystem, die hängenden Särge bei Gewitter und einige Wanderungen zu den Aussichtspunkten auf Reisterassen.






Im Höhlensystem ist es nicht Carmen, die versucht unsere Digitalkamera auf ihre Wasserresistenz zu testen. 2 Tage legen wir das gute Stück trocken und sind erstaunt, dass der Kerli sich von alleine wieder erholt. Ein Hoch auf die Technik! In Sagada ist der Touristeneinfluss deutlich, denn so stehen Rösti mit Brathähnchen oder Müesli mit Joghurt auf der Speisekarte. Das Dorf befindet sich auf 1600m was es klimatisch tagsüber erträglich warm hält und abends aufkommend frisch. Aber nach den warmen Tagen im Süden  geniessen wir nun diese "Kälte".
Das Reisfeldamphitheater von Banaue und Batad sind atemberaubend und stellen die von Bali locker in den Schatten. Im Randy's Brookside Inn verbringen wir eine schöne Zeit und können so alles sehr geniessen!






Ein Nachtbus bringt uns nach Clark. Nach mehreren schier endlosen Jeepneyfahrten finden wir endlich das Hotel Red Tulip. Der nette Besitzer fährt uns auch gleich in Angeles rum für ein Seightseeing. Zudem bekommen wir eine Einladung, ihn am Abend in eine Lokal zu begleiten wo Livemusik gespielt wird. Wir lassen uns nicht 2 Mal bitten und geniessen einen lustigen Abend mit viel Getränk, Gespräch und Gesang!
Ein Versuch Andy's "Hotel California" mit der lokalen Liveband zu rocken scheitert kläglich, da der Text nicht wirklich sitzt, dennoch erhält er Standing Ovations für die Performance! Jedoch gemäss Carmen darf er froh sein nur mit Eier und Tomaten beworfen worden zu sein, die Pflastersteine wären parat gelegen für die Beendung des Katzenjammer's! Nach wenigen Stunden schlaf, werden wir von ihm zum Flughafen gefahren. Hiermit endet unser 2 monatiges Philippinen-Erlebnis, vielen Dank für die tolle Zeit!

Sonntag, 14. Juni 2015

Mai / Juni 2015 - Bohol, Camiguin, Bacolod

2 Minuten Turkish, ein Foto für's Familienalbum, philippinische Spezialiäten und die Klippen von Mambukal

Ja klar der Minivan fährt gleich ab.. Wir müssen nur noch abwarten bis im Van genug Leute Platz gefunden haben. Gemäss dem Snatchdialog "2 Minuten Turkish" vergeht so 1h und als jegliche Hoffnung erlöscht, die Fähre nach Camiguin rechtzeitig zu erreichen, beschliessen wir "kurz" vor Abfahrt doch den Lokalbus nach Jagna zu nehmen. Eine kurze Nacht verbringen wir dort und setzen frühmorgens über nach Camiguin. Lautstark werden wir auf der Fähre begrüsst. Dabei fragen wir uns wie die Filippinos um diese Zeit schon so viel brabbeln können. Nach der Zusage für ein Erinnerungsfoto quetschen sich so viele Philippiner wie möglich auf's Bild - Indisches Paparazziverhalten lässt grüssen.


Auf Camiguin lassen wir uns bei den Yvonne Cottages nieder. Im Zimmerpreis enthalten ist eine Küche und ein Motorrad. Ersteres ermöglicht uns die erlernten philippinischen Kochkünste zu festigen und letzteres brauchen wir für die Umrundung der Insel.
Dabei besuchen wir Wasserfälle, die Mantiqueisland und den Markt!



Gleich am 1. Abend werden wir ans Familienfest eingeladen. Neben viel Fisch, Fleisch und Reis fliesst zu später Stunde reichlich Alkohol.
Tagsdrauf brummt der Schädel, doch das selbstpräparierte Müsli und der Kaffee lösen das Problem im Nu. Unser Handicap verbessern wir auf dem angrenzenden und selbst erbauten Minigolfplatz. C. H. (Name der Redaktion bekannt) muss sich dabei um 7 Zähler geschlagen geben.




Hier Beweisstück "M"
Satte 5 Tage verbringen wir im Yvonne's und lernen nette Leute kennen, meistens solche die für immer hier bleiben wollen. Die Infrastruktur und die Attraktionen auf dem Eiland sind sehr gut, denn nebst Fähranbindungen ist auch ein Flughafen und diverse Resorts vorhanden. Verwunderlicherweise sichten wir aber eher wenig Touristen hier.



Unser nächstes Ziel lautet Bacolod, da treffen wir auf Carmen's ehemalige Arbeitskollegin, Jennycel. Sie präsentiert uns in ihrer Stadt feine Restaurants, eine philippinische Delikatesse (Balut) und eine schöne Bleibe in ihrem Haus. Bei den nahgelegenen Mambukal Wasserfälle üben wir unsere Skills beim Klippenspringen. Heisse Quellen wärmen uns, bevor es bereits heisst von Jennycel Abschied zu nehmen und den Kurs fortzusetzen...






Donnerstag, 4. Juni 2015

Mai 2015 - Puerto Princesa, Cebu, Malapascua, Cebu, Bohol

Unreif für die Insel?

Diesmal macht sich bei Andy die Reisemüdigkeit bemerkbar und da nach Indonesien ein weiterer Inselarchipel gewählt wurde erstaunt der beschleichende Inselkoller kaum. Am besten bekämpft man Feuer mit Feuer und so lautet die logische Gegenmassnahme eine erneute Insel.
Verzichtend auf lange Seequerungen, verlassen wir Palawan über Puerto Princesa per Airbus nach Cebu. Einige strapaziöse Reisestunden später liegen wir am Bounty Beach von Malapascua in unserer indischgefertigten Hängematte!



Hier lässt sich's Leben, der sehr hübsche Strand und die Insel wurden zwar 2013 vom Taifun Haiyan schwer getroffen. Hinterlassen hat er viele geköpfte Palmen und somit Meersicht vom Inselinnern. Dennoch geniessen wir Inselflair vom feinsten. Dem Koller nehmen wir damit die Grundlage und sogar ein Scubadive wäre geplant gewesen. Es ist erneut Andy, der für Schlagzeilen sorgt. Seit einigen Tagen beisst ihn etwas zwischen den Fingern, als dann zusätzlich das Gesicht ödematös anschwillt und die Stuhlgangfarbe auf grün wechselt, sehen wir rot und verständigen die Reiseversicherung.



Der Vertrauensarzt empfiehlt uns umgehend das Spital in Cebu aufzusuchen. Seinem Rat folgend charten wir ein Privatboot und einen Autofahrer welcher uns nach 5h Fahrt ins Krankenhaus bringt. Dort werden Blut und Stuhlproben entnommen. Da keine Normabweichungen besteht, verschreibt der behandelnde Arzt Cortison, zur Abschwellung und gegen den beissenden Juckreiz. Auf einen Schlag sind somit Ruhe und Inselvergnügen beendet und wir befinden uns im städtischen ermüdenden Alltag.
Um nicht nochmals eine solche Hau-Ruck-Übung zu erleben kuren wir für 5 Tage die Symptome auf der nur 2h entfernten Touristeninsel Bohol aus! Die Calypsolodge bietet zu günstigen Zimmerpreisen auch gleich ein Motorroller an. Mit diesem lassen sich das Traisier Sancutary und die Chocolate Hills bestens erkunden.










Glücklicherweise rehabilitiert Andy nach dem Ende der Medikamente fast vollständig, so dass die Weiterreise "geplant" werden kann...

Irgendwie scheint nach diesen Unannehmlichkeiten die Reiseluft definitiv raus und wir erwägen den Abstecher für einen Sommer lang in die Heimat. Mit 2 supergünstigen Flügen erfüllen wir uns den "Traum" von 2 Monaten Schweiz. Damit alle was davon haben, packen wir hier die Sonne ein..


Montag, 25. Mai 2015

Mai 2015 - Mindoro, Coron, Puerto Princesa, El Nido

Bangkas versenken, Diskohighlight, Zwillingsstrände und der Massentourismus

Ahoi ihr Landratten, ihr meint, eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön? Beim philippinischen Island Hopping würden wir das nicht vollkommen unterschreiben, denn eine Seereise von A nach B gehören hier zu aufregenden Erlebnissen. Das am Besten Instand gehaltene dabei, die Aufschrift; dass Gott mit einem sei, tröstet wenig. Nach mehrstündiger Überfahrt, hoffend unbeschadet wieder Festland zu erreichen sind wir schon 'tsich Male einem Bangka oder ähnlichem Kutter entstiegen! So gelangt man beispielsweise von Tablas über San Jose (Mindoro) nach Coron. Nichts für Weicheier bei starkem Seegang, denn man wird regelrecht geschüttelt, nicht gerührt!



Den tagesdauernden Aufenthalt in San Jose verweilen wir im Beautyladen für Mani - und Pediküre. Die fleissigen und redseeligen Angestellten kratzen hier den letzten indische Schmutz unter den Nägeln raus, während im Hintergrund die beliebte philippinische TV Sendung "Showtime" uns unterhält!
Mit "Perwoll" fühlenden Fuss- und Fingernägeln treffen wir in Coron unverhofft auf Kollegen aus der Schweiz die ebenfalls eine Weltumrundung gestartet haben.
Mit ihnen gibt's einen lustigen Tagesausflug zu Lagunen und einem zweisamen Strand. Für den nötigen Ausgleich sorgt die mitgebrachte Slackline, sowie eine halb durchzechte Nacht mit Absturz in der inselweit einzigen Disko, die nach 2 Uhr früh die Tore geöffnet hat. Einheimische amüsieren sich vor Spiegeln tanzend - schlechthin ein kulturelles Aerobic-Highlight!





Mit erwähltem grossen Dampfer schippern wir einen Tag lang nach Puerto Princesa zu El Nido! Hier heisst es abhängen am Las Cabanas Beach, dem Napcan Beach oder bei den Touren A und C! Erneut kreuzt zur gleichen Zeit am selben Ort die nepalbekannte Vanessa unseren Weg. Mit ihr und weiteren Langzeiturlaubern verbringen wir gemütliche Stunden in der Reggaebar.




El Nido gefällt zwar, doch angesichts der Touristenmassen, der hohen Preise und der akuten Wasserknappheit, die wir ungeduscht zu spüren bekommen, sind wir einwenig enttäuscht. Vermutlich sind wir aber etwas verwöhnt von menschenleeren Stränden à la Tablas...

Freitag, 22. Mai 2015

April / Mai 2015 - Sibuyan, Tablas und in Erinnerung an Nepal

Steine zählen im Flussbeet, ein Jahrhundert Boxkampf und begrenzter Strandgenuss



In der schön gestalteten Anlage des Sanctuary Garden tummeln sich alle Inseltouristen. Diese können wir an 2 Händen abzählen. Der 2052m Mt Guiting Guiting ist die Hauptattraktion hier. Für die Besteigung des inaktiven Vulkans braucht man satte 3 Tage. Unterwegs soll man eine enorme Biodiversität an Flora, Fauna und Tieren zu sehen bekommen, daher der Galapagosvergleich. Die Wanderlust haut uns nicht dermassen aus den Socken und wir beschliessen für die Flusswanderung einem französischen/japanischen Päärchen anzuschliessen.



Der Begriff über Stock und Stein bekommt nach dieser Wanderung eine ganz neue Bedeutung und wir werden vermutlich noch von den Steinsmassen träumen. Aber immerhin wiedermal etwas sportliches und vorallem schweisstreibendes erlebt. Abkühlung verschafft uns ein Pool im Fluss sowie das Lianenspringen. Wie in der guten alten Zeit! :-)



Mit einem durchzogenen Gefühl verlassen wir Sibuyan nach Tablas, via grosse Fähre und Jeepney.


Auf der grössten Insel der Romblonen treffen wir Matthias, dieser hat in Odiongan ein Restaurant eröffnet! Neben deutschen Gerichten gibt's hier leckeres Sushi! Nebst Leckereien füttert er uns zusätzlich mit Infos über seine neue Wahlheimat! So mieten wir uns ein Motorroller und fahren schönste, touristenleere Strände an. Einheimische Kinder versorgen uns da mit frisch "gepflückten" Kokonüssen - la vita est bella!






Bei so untouristischen Inseln wird uns schnell klar, dass die Verständigung mit Englisch schwierig fällt. "Tablas Filippino" 😜 wäre hier wohl sehr angebracht gewesen..
Lucia verabschiedet sich nach dem Romblon-Intermezzo um weiter nach Indonesien zu reisen. Es ist Sonntag und durch Matthias erfahren wir, dass  ein Jahrhundertboxkampf zwischen dem amerikanischen Floyd Mayweather und dem philippinischen Manny "Pacman" Pacquiao stattfindet.  Er bietet uns an den Kampf live bei ihm zu gucken. Dazu schmausen wir Pizza und kühlen die schreigetrockneten Kehlen mit einem Hopfengetränk. Pacman verliert zwar nach Punkten den Kampf doch er hat 2 neue Fans gewonnen!



Das "ich lieg am Strand, mit einem eiskalten Getränk in meiner Hand, ich hab ne Sonnenbrille auf, weil ich sie brauch, die Sonne scheint mir auf den Bauch, so geht's doch auch!" - Motto können wir aber nur halbwegs geniessen, via Nachrichten vernehmen wir das schwere Erdbeben in Nepal. Die Lodge in Kyanjing Gompa, in der wir uns lange aufhielten, Freunde fanden und für die wir einen Kleiderspendeaufruf gestartet haben wurde komplett zerstört. Der Ehemann ist dabei umgekommen und die Frau mit den 3 kleinen Kindern wurde verletzt... Auch das Dorf Langtang wurde hart getroffen und ist nicht mehr wieder zu erkennen... Uns fehlen die Worte.

 Vor 6 Monaten noch idyllisches Beisammensein

Die völlig zerstörte Snow Leopard Lodge

Das Dorf Langtang scheint dem Erboden gleich gemacht!



Montag, 18. Mai 2015

April 2015 - Kalibo, Roxas City, Sibuyan Island

Ein Hotel für gewisse Stunden, Cast Away und die vermeintliche Galapagos Insel Asiens

Ein bekanntes "Heellloo"! ertönt im Aquafreshlokal nahe der belebten Bushaltestelle in Kalibo. Es ist Lucia eine gute Kollegin von Andy, die 3 Monate Asien unsicher macht! Mit ihr peilen wir die nächsten 5 Reisetage an, ehe sie sich dann nach Indonesien absetzt. Das Tagesziel nennt sich Roxas City, doch der im Guidebook angepriesene Direktbus dahin, existiert nicht mehr. Via Umsteigehalt erreichen wir Roxas City, welche uns als kurzzeitiger Stoppover für die Weiterreise nach Sibuyan Islands dient. Unsere Reunion erzählt sich gegenseitg enthusiastisch die bisherigen Reiseerlebnissen. Das Zentrum von Roxas scheint etwas eingeschlafen, doch zu unserem erstaunen sind die Hotels bereits vollständig ausgebucht oder entsprechen weniger unserer Preisvorstellung für eine kurze Nacht. Auf halbem Weg zum Hafen finden wir ein Stundenhotelzimmer welches wir für die Nacht zu Dritt unser eigen nennen können!


Über die Begriffsdefintion von Fähre sind wir mit den Philippinos etwas uneinig, als wir tagsdrauf den umgebauten Fischkutter betreten. 5h dauert die Überstetzung zur grünen Insel. Ein bisschen "Cast Away Stimmung" kommt auf, treibend im Böötli auf hoher See und um uns rum nur blaues Nass.


Am Hafen von San Fernando warten dutzende Tryciclefahrer. Doch die Preisverhandlungen zum angestrebten ATM mit Weiterfahrt zum Hotel scheitern kläglich. Irgendwie scheinen die Inselbewohner nicht auf unsere Pesos angewiesen zu sein und wir aber auch nicht bereit den Geldesel zu spielen. Schliesslich finden wir einen Fahrer der den 2.5h stündigen Weg zum Sanctuary Garden auf sich nimmt. Wir erhalten den Eindruck, dass sich kaum welche Touristen auf diese Insel verirren. So winken uns viele Einheimische vehement zu, wenn wir mit lautstarker Musik im Trycicle unserem Ziel entgegenbrausen. Auch die Definition der angepriesenen Galapagos-Insel wirft bei uns einige Fragen auf...




Montag, 11. Mai 2015

April 2015 - Manila, Boracay

Arm und Reich nur ein Steinwurf und das Bora-Bora des White Beach!

Von den negativ belastenden Erzählungen, im Vorfeld, über die Hauptstadt der über 7000 Inseln zählenden Philippinen kann unsereiner keine Story beisteuern. Dennoch werden in uns Erinnerungen an Indien geweckt. Die Scheere zwischen Armut und Reichtum scheint in Manila allgegenwärtig. Hotels, Fastfoodläden, riesige Malls auf der einen Strassenseite, auf der anderen liegen Strassenkinder und Verstümmelte auf ihren Kartonbetten. Dieser Anblick schmerzt und ist noch fast schlimmer als die indische Erfahrung, da damals der Kontrast nicht so schlimm schien.
Relativ schnell bahnen wir unseren Weg durch die Millionenmetropole zum Wanderers Guesthouse.


Ein typisch philippinisches Lokal findet sich gleich vis-à-vis wo uns ein traditionelles Abendessen erwartet. 2 volle Tage lassen sich trotz der Eindrücke gut verbringen ehe der hochfrequentierte Linienbus uns nach Batangas mitnimmt. Von diesem Fährhafen legen wir über Nacht, die auf dem Papier 9h dauernde Fahrt zurück. Unsere "Kabine" teilen wir mit 300 wieteren Passagieren und ähnlet eher einer Zivilschutzunterkunft - freude herrscht!


3h später als zu Papier erreichen wir wohlauf den Fährhafen von Caticlan. Hier herrscht grosser Trubel, es scheint so als würde die ganze Welt auf die Touristeninsel Boracay fliehen. Wir ergattern uns einen Platz auf dem Böötli, dass uns dann rüber bringt! Mit dem Orchids Beach Resort finden wir die wohl günstigste Übernachtungsmöglichkeit auf der ganzen Insel! Hier wäre eigentlich ein Treffen mit einer weiteren Kollegin vereinbart, doch "the Plans have changed" und so geniessen wir den grandiosen White Beach für uns "allein"!



Allein auch darum, weil die vorwiegend asiatisch stammenden Gäste sich ungern Bräunen, somit erst beim eindämmern dem Strand einen Besuch abstatten. Auf Boracay finden sich kaum bettelnde Menschen, dafür um so mehr Partytouristen, Taucher und Kitesurfer. Viele westlichen Touristen führen in der Hand eine Filippina aus.. Ebenfalls trifft man hier auf die Flagge mit weissem Kreuz auf rotem Hintergrund! Im Swiss Inn kommen wir nach 7 Monaten in den Genuss einer feinen Rösti mit Bratwurst und Zwiebelsauce - mmmhhh!
Nach 3 Tagen sonnen am Withebeach, Kitesurferpros- und anfängern zuschauen und über die Promenade schlendern, verlassen wir den Ballermann von Chinesen, Taiwanern und Koreanern. In Kalibo soll es nun etwas verspätet zum verabredeten Treffen kommen!