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Montag, 11. Mai 2015

April 2015 - Manila, Boracay

Arm und Reich nur ein Steinwurf und das Bora-Bora des White Beach!

Von den negativ belastenden Erzählungen, im Vorfeld, über die Hauptstadt der über 7000 Inseln zählenden Philippinen kann unsereiner keine Story beisteuern. Dennoch werden in uns Erinnerungen an Indien geweckt. Die Scheere zwischen Armut und Reichtum scheint in Manila allgegenwärtig. Hotels, Fastfoodläden, riesige Malls auf der einen Strassenseite, auf der anderen liegen Strassenkinder und Verstümmelte auf ihren Kartonbetten. Dieser Anblick schmerzt und ist noch fast schlimmer als die indische Erfahrung, da damals der Kontrast nicht so schlimm schien.
Relativ schnell bahnen wir unseren Weg durch die Millionenmetropole zum Wanderers Guesthouse.


Ein typisch philippinisches Lokal findet sich gleich vis-à-vis wo uns ein traditionelles Abendessen erwartet. 2 volle Tage lassen sich trotz der Eindrücke gut verbringen ehe der hochfrequentierte Linienbus uns nach Batangas mitnimmt. Von diesem Fährhafen legen wir über Nacht, die auf dem Papier 9h dauernde Fahrt zurück. Unsere "Kabine" teilen wir mit 300 wieteren Passagieren und ähnlet eher einer Zivilschutzunterkunft - freude herrscht!


3h später als zu Papier erreichen wir wohlauf den Fährhafen von Caticlan. Hier herrscht grosser Trubel, es scheint so als würde die ganze Welt auf die Touristeninsel Boracay fliehen. Wir ergattern uns einen Platz auf dem Böötli, dass uns dann rüber bringt! Mit dem Orchids Beach Resort finden wir die wohl günstigste Übernachtungsmöglichkeit auf der ganzen Insel! Hier wäre eigentlich ein Treffen mit einer weiteren Kollegin vereinbart, doch "the Plans have changed" und so geniessen wir den grandiosen White Beach für uns "allein"!



Allein auch darum, weil die vorwiegend asiatisch stammenden Gäste sich ungern Bräunen, somit erst beim eindämmern dem Strand einen Besuch abstatten. Auf Boracay finden sich kaum bettelnde Menschen, dafür um so mehr Partytouristen, Taucher und Kitesurfer. Viele westlichen Touristen führen in der Hand eine Filippina aus.. Ebenfalls trifft man hier auf die Flagge mit weissem Kreuz auf rotem Hintergrund! Im Swiss Inn kommen wir nach 7 Monaten in den Genuss einer feinen Rösti mit Bratwurst und Zwiebelsauce - mmmhhh!
Nach 3 Tagen sonnen am Withebeach, Kitesurferpros- und anfängern zuschauen und über die Promenade schlendern, verlassen wir den Ballermann von Chinesen, Taiwanern und Koreanern. In Kalibo soll es nun etwas verspätet zum verabredeten Treffen kommen!


Mittwoch, 6. Mai 2015

April 2015 - Bali / 9000m ü. M. / Manila (Philippinen)

Tief durchatmen und auf 10 zählen...

Flughafen Bali: "Sorry mit diesem defekten Pass kann ich sie nicht ausreisen lassen." Dieser schlechte Witz entgegnet man Andy als wir unser Gepäck aufgeben wollen. Andy und Indonesien, da haperts noch ein wenig mit dem gegenseitigen Verständnis! Aber "WTF", der Pass weisst nach 6.5 Jahren Gebrauch einen 2cm langen Riss oben links auf, den man zudem noch suchen muss. Dennoch reicht es dem "kompetenten" Bodenpersonal der Cebu Pacific Air als Vorwand uns nicht an Board zu lassen! Auf die Frage, was wir nun machen sollen, düpiert man uns mit dem indonesischen Migrationsamt und der Botschaft in Jakarta einen neuen Pass austellen zu lassen. Geeenau, darum haben wir heute ja unseren Rausflug so geplant, dass wir nicht einen Monat hier verlängern müssen und zum anderen ist Jakarta ja gleich um die Ecke. Wir erzwingen einen Supervisor der Airline sich dem Fall anzunehmen, da die anderen Angestellten lieber an ihren Handy's rumspielen oder miteinander rumalbern und uns keine klare Auskunft erteilen können oder möchten. Dieses diletantische Verhalten bringt einem fast in Rage! Doch wir trösten uns, dass es sich hierbei um einen verspäteten Aprilscherz handeln muss. Der bestellte "Supervisor" erweist sich auch nicht viel klüger als seine Kollegen und fotografiert mal schön Andys Pass mit dem Riss. Dabei schickt er das Foto via Facebook seinem "Vorgesetzten" oder Freund der dann darüber zu entscheiden habe. Dass aber die Fotoqualität seines Telefons den Riss gar nicht aufzeigt sei mal dahingestellt. Den absoluten Gong gibt's uns als er Andys Pass den anderen Passagieren zeigt, die spät beim Check-In erscheinen und sie beschwichtigt, nicht hetzen zu müssen, solange er noch keine Freigabe für den beschädigten Pass habe. Unsereiner stösst zahlreiche Beruhigungs-Shantis gen Himmel und das warten nimmt kein Ende. 10 Minuten vor Schliessung des Gates die Erlösung. Er selbst entscheidet nun für ein OK der Ausreise, wir bedanken uns herzlich, erfragen seinen ehrenwerten Namen und versichern, dass wir beim nächsten Mal den Pass flicken lassen - Idiot!
Flugzeug Cebu Pacific Airbus A319: Der 4 stündige Flug verläuft einwandfrei, doch das Cebu Pacific Air Game auf 9000m Höhe bei denen 3 Fragen durch die schnellsten Gäste im "Publikum" verarbeiten wir mit einem "gibt's doch gar nicht - Lachanfall"! 
Da uns die Zeit am Flughafen in Bali fehlte unsere Tasche mit Fressalien zu füllen, genehmigen wir uns ein schmackhaftes Menü von der Speisekarte! Zum 1. Mal punktet die Airline mit einem wirklich feinen Flugzeugessen.
Flughafen Manila: Der nette Migrationsbeamte bei der Passkontrolle möchte Wissen wie lange wir uns in den Philippinen aufhalten. Wir waren darauf vorbereitet und haben unser Ausflugticket auf den 18.06.15 gelegt, ansonsten hätte uns die Cebu Air erst recht nicht an Board gelassen. Bei Einreise in die Philippinen bekommt man Visa- und Gebührenfrei 30 Tage gutgesprochen, kann aber auch in den Phili's selbst nochmals 29 Tage verlängern. Wir entscheiden uns das grad am Flughafen in Manila zu tun. Der Migrationsapperat hier ist keinesfalls Personell unterbesetzt, doch dauert es einige Zeit, bis wir unser Visa in der Hand halten. Und erst nach Kontrolle und Rückfrage durch uns entscheidet sich der Passkontrolleur dann im Pass mit Handschrift das Ausreisedatum auf den 19.06.15 zu kritzeln, tja andere Länder, andere Sitten. Vorab mussten wir noch philippinische Pesos besorgen. Weils aber erst nach der Passkontrolle ATM's hat begleiten 1 Beamte und eine Flugbegleiterin den Sans Papier Andy zu den Geldautomaten hin und zurück! 
Da uns alle Sagen wie schlimm Manila sei, versuchen wir einen Weiterflug nach Boracay zu erwischen. Dieses Vorhaben wird aber durch einen Systemausfall zerstört und wir beschliessen doch die Nacht in Manila zu verbringen.




Donnerstag, 30. April 2015

April 2015 - Bali, Nusa Lembongan, Bali

Klettenalarm und das süsse Cocktail schlürfen


Back to Bali heisst das Motto, denn Sandra's Rückflug geht in einigen Tagen. Der Unterschied zwischen Kuta Bali und dem Namensvetter auf Lombok ist eine Wucht. Es hat schon etwas Ballermann Charakter, doch zur Nebensaison ist es gar nicht mal so schlimm, wie uns immer alle prophezeiten. Wiedermal trennen sich unsere Reisewege! Sandra und Chris überqueren die See per Speedboat. Carmen und Andy tuckerln gemütlich mit der Fähre rüber nach Padang Bai weiter Richtung Kuta Bali. Schnell findet sich ein passendes Hotel und dazu eine Stammbeiz die uns leckere Burger serviert! Auch der Kutabeach kann sich im Gegensatz zu dem in Lombok sehen lassen! Hier tummeln sich zahlreiche Anfänger und Könner auf den Surfboards. Die Locals versuchen dabei so cool wie möglich vom Surfbrett zu fallen, zum anschauen ein Amüsement!
Was wäre Bali Kuta ohne Ausgang? Die Frage stellt sich einem und wird gleichwegs mit Legianstreet beantwortet. Nebst dem Skygarden gibts einige Schuppen in denen man sein Tanzbein schwingen kann oder die teuren Drinks an der Bar schlürfen! Wer dem entgegen kauft sein Bier in den 24h Shops und bringt es gleich selbst hinein!



Dann ist es auch schon so weit, 3 Wochen war Sandra mit uns unterwegs. Wir nutzen die letzten Minuten zu 4. für die letzten Jasspartien. Für weitere 4 Tage begleitet uns noch Chris, mit ihm wagen wir den Katzensprung zur Insel Lembongan. Bei Aufbruch wollen wir noch Geld beziehen mit unserer Postcard. Doch Aufgrund Wartungsarbeiten bei der Postfinance in der Schweiz wird mit dem Abhebevorgang nicht's. Nun gut, in Lembongan sollten wir auch noch die Möglichkeit haben Geld zu bekommen. Zwischenzeitlich schröpfen wir Chris, der zum Glück noch genug Geld hat. In Lembongan angekommen, die böse Überraschung. Es gibt nur einen einzigen ATM und natürlich verträgt dieser unsere Karte nicht. Also bleibt uns nicht's anderes übrig, als bei Chris erneut Geld zu pumpen, ehe wir die Kreditkarte einsetzen für's Geld abheben. Lembongan selbst enpuppt sich für uns als Touristenfalle, die Hotel's sind teuer und die Insel selbst bildet in sich nicht gerade ein Highlight. Auch bringt ein Kommissionsjäger Carmen und Chris bei ihrer Hotelsuche fast zur Verzweiflung, über 2h dauert die Odyssee eines kommissionsfreien und preislich passenden Raumes, 1.5h mit dem Typen im Schlepptau. Trotz mehrmaliger Abmahnung von der Pelle zu rücken wird der Bursche zur mühsamen Klette. Es reicht auch schon wenn er von hinten zur Rezeption zuruft und somit jede Chance auf einen günstigen Raum tilgt. Nach diesen Starterlebnissen geben wir der Insel doch noch eine Chance und umfahren sie per Scooter, dabei entdecken wir den Dreambeach mit einem Hotel, welches zur Happy-Hour 2 für 1 Cocktail inkl. Platz im Pool mit Meersicht anbietet - Dekadent hoch 2 und da wir uns schon auf "Rip-off-Island" bewegen ein Muss!



Dennoch nach 2 Tagen Inselsafari und dem Wissen, dass bald jegliches Geld ausgeht, ziehen wir die Notbremse und fahren zurück nach Kuta Bali. Wie froh sind wir, dass gleich beim 1. ATM der Rupie wieder rollt, wir die "Schulden" bei Chris abzahlen und uns wieder flüssig nennen können! Erneut in Kuta Bali, erneut das gleiche Hotel, die Stammbeiz mit Burgern und das heisse Klima! Abkühlung gibst von 9-10h im Skygardenclub. Nebst Freieintritt sind in dieser Stunde Gratisdrinks und Snacks inbegriffen. Wer hier nicht auch in die Falle tappen will der sorgt dafür, dass vor Ablauf der Stunde sein Cocktailglas gefüllt ist und macht sich anschliessend aus dem Staub. Kapitalismus lässt grüssen, aber das Angebot ist auch zu reizend! 4 Tage vergehen wie im Flug. Anschliessend heisst es Abschied nehmen von Chris! Danke an euch 2 Besucher für die nette Zeit, ihr dürft uns gerne jederzeit wieder Besuchen kommen! Da es so heiss in Kuta ist suchen wir uns ein neues Hotel, diesmal mit Pool. Diesen geniessen wir in vollen Zügen. Es lässt sich hier Prima Bloggen, Fotoalbum erstellen und die Reise für die Philippinen vorzubereiten! Am letzten Abend auf Bali treffen wir auf Tac, unseren japanischen Kollegen von Gokarana! Zusammen mit ihm endet unsere letzte kurze Nacht mal wieder im Skygarden wo wir mit den abgestaubten Drinks auf unsere Reunion anstossen!



Mittwoch, 22. April 2015

März / April 2015 - Gili Air, Lombok

Und täglich grüsst die Happy Hour wie in Gili so auf Lomboque!



Die Schiffsüberfahrt dauert gerade mal 80min mit dem Schnellboot und die schmucke Unterkunft am Bintangbeach ist schnell ausgemacht! In Gili gibt es neben Fahrrädern nur Pferdewagen aber ansonsten keine weiteren Verkehrsteilnehmer.


Wer denkt, dass dadurch keine Unfälle entstehen der irrt. Wir werden Live Zeuge als eine mit Baumaterial schwer beladene Pferdekutsche einen Reifen verliert und in der Kreuzung zum Stillstand kommt. Zum Glück ist weder dem Fahrer noch dem Pferd nichts passiert. Aber der Wagen hat dabei Totalschaden erlitten! Und auch unsere Fahrrardtouren über Sand und Stein sowie die nächtlichen Eskapaden ohne viel Licht sind teilweise nicht ohne. Doch eine Velogang wie wir sie haben, markiert ihre Präsenz mit Glockenklingeln, bis die ganze Insel weiss, wer hier im Haus ist! ;-)


Auf Gili Air und besonders in den Bollata Bungalows geniessen wir Deluxestrandferien zum Schnäppchenpreis!



Jedes Restaurant zeukelt uns mit Happy Hour's und so geniessen wir feine Tunasteaks mit leckeren Drinks und kühlem Bintang! Zu 4. lässt es sich Prima Jassen, so ergeben sich einige spannende Partien des traditionellen Schiebers unter Palmen bei 30 Grad. Auch lassen sich im Meer gut einige Frisbeepartien spielen.

Das im Volksmund allgemein bekannte Krötenschlecken auf den Gili's, entlarven wir mit den zahlreich angebotenen Magicmushroomshakes.
Ja ja so ein Flonerleben auf Gili Vanilli hat es in sich und wir entscheiden uns für einen erneuten Schnorchelausflug. Leider scheinen diesmal die Korallen und Fische etwas weniger um die Wette als noch auf Pemuteran, dafür kommen wir in den Anblicksgenuss mehrerer Schildkröten.






Eine Fullmoon-Party und die tags drauf stattfindende Mondfinsternis runden den Besuch zu unserer vollsten Zufriedenheit ab!


Als nächstes Ziel steht Lombok an. Schon auf den Gili's haben wir oft kritisch nach Lombok geschaut. Der Vulkan G. Rinjani sorgt dieser Tage auf Lombok für sein eigenes Tiefdruckgebiet, welches sich jeweils über der Insel ausbreitet und kurz vor Gili Air halt macht. Dennoch versuchen wir unser Glück mit Kuta Lombok welches weiter südlich liegt! Kaum den 1. Fuss auf Lombok abgestellt, ergisst sich über uns ein deftiges Gewitter. Wir sind froh das "All-in-One" Transportpacket gelöst zu haben und so sind wir schnell im Bus nach Süden verfrachtet. Mit dabei, die Hoffnung, dass wir in Kuta auf akurateres Wetter treffen.



Der 1. Eindruck enttäuscht uns einwenig, zwar finden wir eine ansehnliche Bleibe und auch kein Regen mehr, doch scheinen wir wie aus dem Paradies gerissen. Getrübt wird das Empfinden durch eine Fieberattacke mit Schüttelfrost, die zuerst bei Andy und danach bei Sandra auftritt. Die üblichen verdächtigen Tropenkrankheiten kommen aufs Parkett doch als nach 4 Tagen kein weiterer Anfall mehr auftritt, entspannen wir uns.


Zwischenzeitlich bessert sich auch das Wetter. Da der hauseigene Kutabeach nicht zu den schönsten seiner Sorte zählt gibt es Tagesausflüge an den Mawun und den Tanjung Aan Beach. Wasserschwadern, Jassen und das Kokosnussschlürfen wechseln sich ab, wir erkennen das es am richtigen Ort ebenfalls paradisisch sein kann! Abschliessend kreuzen wir noch zu einer Reaggeparty auf und wären im Endeffekt doch noch gerne länger geblieben wenn wir nicht unsere Rückreise nach Kuta Bali bereits gebucht hätten.


Sonntag, 19. April 2015

März 2015 - Bali

Bali Hai, du Götterinsel und wie vom Affen gebissen.

Heisses Singapur adee, es geht gen Süden zur Götterinsel Bali. In Canggu beziehen wir ein Zimmer mit Pool. Schon dekadent, wenn man bedenkt wie extrem weit entfernt das Meer liegt! ;-)



Faktisch ist die Einfuhr von Frischprodukten nicht erlaubt, aber obwohl wir die Käse- und Fleischwaren offensichtlich deklarieren, kümmert es die Zollbeamten keinen Strich.
Gut für uns, so haben wir mehr und länger von den mitgebrachten Leckereien!



Sandra feiert zudem mit uns ihren 26. Geburtstag, zu ihrer Überrachung verabreden wir uns mit den Säuliämterkollegen Philipp und Charlotte! Zusammen stossen wir pünktlich um Mitternacht auf das Geburtstagskind an. Philipp und Charlotte verlassen nach 3 Monaten den Archipel und geben uns auch noch ein paar Tipps auf den Weg!


Schnell wird klar, das in Bali ein anderer Wind herrscht als noch zu Sumatras zeiten. Alles ist viel touristischer, was sich summa sumarum denn auch in der Brieftasche bemerkbar macht.
Nach 3 Tagen Poolen und Canggu setzen wir die Segel nach Nordwesten der Insel. Unterwegs treffen wir aif die berühmt berüchtigten Reisterassen von Jatiluwih.



In Pemuteran erwartet uns beim Schnorcheltrip ein Unterwasserwelt sondergleich! Die Korallen und farbigen Fischen sind der Wahnsinn und werden durch uns extremstems weiter empfohlen. Leider hat unsere "Unterwasserkamera" nur dieses Bild ermöglicht !;-) Aber den Rest dürft ihr euch vorstellen oder hier ansehen.


Nach kurzem Halt beim Wasserpalast in Tritagangga führt unsere Reise zu Dritt nach Ubud. Neben dem Eat Love Pray feeling in der Anhöhe besuchen wir den Monkeyforrest. Die Affen wirken allgemein friedlich, spielen und rammeln miteinander oder geniessen in der Tempelanlage das "Poolwasser" zum abkühlen. Dabei stellt sich raus, das diese Primaten gute Schwimmer sind und tauchen für sie kein Fremdwort zu sein scheint.
Ein Affe bei einem Wärter scheint so zutraulich drein, dass man ihn sogar auf den Arm nehmen kann! Bei Carmen klappt das wunderbar, bei Andy hingegen hangelt sich der Affe dermassen blöd von der Hand, dass er durch Andy's anderen Arm Unterstützung benötigt. Doch dieses Unterfangen taxiert der Primat mit 2 bissen am Mittelfinger. Der Biss gleicht einer Schürfung und wird sofort mit Seife ausgewaschen, zudem wird am 1. Hilfeposten noch mit Alkohol nachdesinfiziert. Da sind wir nicht die einzigen und wenn man die anderen blutenden Finger und Zehen sieht, so ist es in unserem Fall alles glimpflich verlaufen. Die Sanitäter beruhigen uns, dass ihre Affen alle auf Tollwut geprüft und geimpft wurden. Erleichertung und Bier töten die letzen Zweifel darüber!


Nach einer Woche auf Bali wird es Zeit für was neues, wir entscheiden uns für Gili Air. Ein kurzer Split mit Sandra steht bevor, sie holt ihren Freund Chris vom Flughafen, während Carmen und Andy die Überfahrt früher antreten um bei den Gili-Unterkünften klar Schiff zu machen!



Sonntag, 12. April 2015

März 2015 - Malaysia / Singapur

Wiedersehen in den Grossstadtjungle

1 Tag Sightseeing leisten wir uns in Kuala Lumpur. Nach einem Monat Nasi- und Mie- Goreng brauchts zuerst Mc Donalds um unsere Mägen auf neues Essen einzustimmen. Danach besuchen wir das KLCC mit den berühmten Petronas Towers und im Aquarium beobachten wir die eingesperrten Fische. Zum Abschluss geniessen wir die Happy Hour in der Reaggebar. Danach schlaffahren wir mit dem Zug nach Singapur.


Nach 6 Monaten war dies die mit Abstand beste Zugfahrt!
Vom 50 jährigen Stadtstaat Singapur werden wir wieder westernized. Der hier herrschende Gleichschritt und die anhaltende Grossstadthektik reisst uns aus dem Reisetrott. Alles ist sauber und auf die Minute organisiert. Schnell finden wir unser Hostel über das feudale öffentliche Verkehrsystem. Einzig die Hitze hier bringt uns teils fast um den Verstand. Wir werden uns vermutlich nie so recht an diese gewöhnen. Am Abend treffen wir auf Angela (sehr gute Kollegin von Andy) und ihre Mutter Verena. Ihren letzten Ferienabend verbringen sie mit uns zu gemütlichen Stunden am Clark Quay beim Singapur Sling trinken und Essen. Dabei erzählen wir uns gegenseitig Reisegeschichten, die wir im letzten halben Jahr und sie in 4 rsp. 2 Wochen auf Java und Bali erlebt haben. Von ihnen erhalten wir neben Reisetips für Bali auch Zweifelchips und Ragusanachschub!


Der 2. Singapurtag steht ganz im Zeichen des Shopping. Um unseren ökologischen Fussabdruck etwas entgegenzutreten vesorgen wir uns mit einem Katadyn Wasserfilter damit können wir nun unser Trinkwasser selbst aufbereiten und sind weniger auf Petflaschenkäufe angewiesen.  Da Singapur auch als Einkaufsmekka gilt werten wir unsere Garderobe auf. Einbisschen entäuscht sind wir darüber, dass es gar nicht soviel billiger wie zu Hause oder vorallem in Deutschland ist. Abends am Marina Bay lauschen wir den Gratiskonzerten  eines Jazzorchester und der philippinischen Neopopband "Birom"!  Im Hintergrund ragen die üblich verdächtigen Betonglasbunker der protzigen Skyline um die Wette - trotzdem schön.




Dank Facebook treffen wir auf Mika, die gerade geschäftlich für 3 Tage in Singapur weilt sowie auf Till der mit seiner Freundin seit 1.5 Jahren in Singapur lebt und arbeitet.


Endlich ist es soweit, Carmen ist schon gespannt wie ein Pfeilbogen als sie sich um 6h zum Flughafen begibt um ihre beste Kollegin Sandra in Empfang zu nehmen! Sandra versorgt uns mit zusätzlichen CH-Goodies und wird mit uns die nächsten 3 Wochen auf Bali, Gili Islands und Lombok bestreiten..


Obwohl wir solange auf die Reunion gewartet haben ist die Szenerie irgendwie sureal. Nach kurzer Zeit denkt man gar nicht mehr, dass man diese Personen, am anderen Ende der Welt trifft und es mindestens schon 6 Monate her ist...

Sonntag, 5. April 2015

Klops is back - zur Osternestsuche!

Vergesst Tripadvisor, Lonleyplanet recommends, Loose Reiseführer und Wikitravel. Mag ja alles gut und recht sein, doch nun kommt die Klops'sche Messlatte des Individualtouristen. Von der Objektivität zur Subjektivität. Ein Symbosium der Extravaganz, klopsisch, zünisch und doch so ehrlich!
Das Fazit eines Kenners und Könners returns, direkt in eure Stube, schnallt euch an und seid live dabei wenn ein Reiserubelfisch aus dem Nähkästchen plaudert!